Martina Thiemann und ihre Mitarbeiter stellen sich vor:

Martina
Erzieherin und Kindermissionarin aus Leidenschaft hört 2002 die Botschaft „Gehe zu den verlassenen Kindern“.
Nach Schulungseinsätzen in Indien und New York führt GOTT sie nach Südafrika. In den Slums von Pietermaritzburg traf sie sie, diese kleinen kostbaren Persönlichkeiten, denen es nicht nur nach Essbarem hungerte, sondern ebenso nach Aufmerksamkeit, Liebe und Hilfe.

Sie möchte
...die Kinder in Südafrika für Jesus Christus gewinnen.
...durch Kindergottesdienste ihnen die schönsten Stunden
   der Woche gestalten.
...die Kinder regelmäßig besuchen.
...sie mit dem Lebensnotwendigsten versorgen.


 Vernon Paul Grantham


Ich heiße Paul Vernon Grantham und bin seit 1987 verheiratet. Ich habe drei Kinder, Virginia (24 Jahre), Verlin (22 Jahre) und Tre (14 Jahre) und ich habe dieses Jahr noch einen Sohn adoptiert. Er ist 12 Jahre alt und heißt Ramario Prince.
Meine Frau heißt Lee-andar. Sie arbeitet für eine Bibelschule und in der Finanzverwaltung. Wir beide bekehrten uns 1996.
Zu der Zeit habe ich in Nachtclubs gearbeitet als Aushilfe, aber ich musste dort weggehen, weil ich zum Glauben gekommen war. Schon bald darauf bin ich vollzeitlich in die Missionsarbeit eingestiegen, in unserer örtlichen Gemeinde und ich war in dem Team, das herumfuhr und die Gute Nachricht verbreitete.
Nach ein paar Jahren habe ich diese Arbeit aufgegeben und für eine private Gesellschaft gearbeitet, aber nach zwei Jahren bin ich wieder zu unserer Gemeinde zurückgekehrt, um als Handwerker und Hausmeister zu arbeiten. Von dort kam ich zu Bambelela ku Jesu.
Meine inzwischen zweijährige Arbeit bei Bambelela ku Jesu war sehr aufregend mit vielen neuen Abenteuern, meine Augen wurden geöffnet für viele Dinge, die in den Wellblech-Slums passieren und für die ich vorher keinen Blick hatte. Ich wäre früher nie in die Slums gegangen und hätte mich nicht mit den Leuten beschäftigt. Aber jetzt predige ich zu ihnen. Jetzt kümmere ich mich um die Leute und jetzt fühle ich mehr mit ihnen.
Es gibt so viele herzzerreißende Geschichten, die ich erzählen kann: die, die mich dieses Jahr am meisten geschockt hat, war, dass ich ein Kind kennenlernte, das in unserem Kinderhort ist und dessen CD4-Wert ( Erkl.: ein Maß für die Schwere von AIDS) nur noch 15 betrug. Das ist ein sehr schlechter Wert. Sie war schon so gut wie tot, aber dank Gottes Gnade ist sie noch immer am Leben. Es schien keine Hoffnung für sie zu sein. Ihre Eltern sind HIV-positiv, deren CD4-Werte betragen 52 und 18. Bitte betet für diese Kinder aus dem Hort und ihre Familien.
Gott segne euch
Vernon


Octavia
,
die Leiterin des Senzo-Daycare-Centers

Mein Name ist Octavia. Ich bin 29 Jahre alt, Single und lebe zusammen mit meinen Eltern, meinem Sohn und den Kindern meiner Schwester. Ich arbeite bereits seit zehn Jahren als Erzieherin in der Vorschule mit Kindern. Nun arbeite ich für Bambelela ku Jesu.
Seit ich hier mitarbeite, habe ich viele Dinge kennen gelernt: Menschen, die in ihrer Familie leiden, Kinder ohne Eltern, ohne Nahrung und Kleidung. Die Arbeit in diesem Dienst ist ein Segen für unsere Gemeinschaft – Kinder haben gelernt, einander zu lieben und sich gegenseitig zu respektieren, sie haben mehr über Jesus gelernt, sie haben gelernt zu beten und sie wissen nun, an wen sie sich am besten wenden, wenn sie Hilfe brauchen.
Zudem habe ich hier viele neue Ideen bekommen, wie man Menschen begegnen und ihnen helfen kann. Ich möchte Gott vielmals für seine Gegenwart in diesem Dienst danken. Danke für alle Unterstützung, danke für all eure Liebe, die ihr den Kindern gebt. Möge Gott euch alle segnen.


Flomina
,
unsere Köchin

Ich heiße Flomina Mhlongo. Ich bin 50 Jahre alt. Ich habe 4 Kinder und ein Enkelkind. Ich arbeite als Köchin für die Armen bei Bambelela. Durch die Arbeit bei Bambelela habe ich gelernt mit verschiedenen Rassen zusammen zu arbeiten. Ich habe auch gelernt, mit Menschen zusammen zu leben, die nicht zu meiner Familie gehören, aber wir gehen wie eine Familie miteinander um. Ich bin so glücklich mit ihnen, als wären sie meine eigene Familie.
Ich habe soviel bei Bambelela gelernt, wie Zusammenarbeit, Liebe und Einheit. Wir haben teilweise unterschiedlich Meinungen. Aber wir kennen Gott alle als die feste Säule in unserem alltäglichen Leben. Wir setzen Gott an die erste Stelle. Es ist ein Segen, für Bambelela zu arbeiten. Ich bin glücklich, wenn die Kinder froh und satt sind, und ich weiß, ich habe einen Teil dazu beigetragen. Danke.


Nomthandazo Joyce Mtshali Mazibuko

Ich heiße Nomthandazo JOYCE Mtshali Mazibuko. Ich bin am 21. Oktober 1968 geboren. Ich lebe in einem 4-Zimmer-Haus in Imbali (ein Slum) zusammen mit meinem Mann und drei Kindern: Sthombe (23 Jahre), Sthembile (12 Jahre) und Andiswa (4 Jahre).
In diesem Jahr (2011) habe ich angefangen, vollzeitig für Bambelela zu arbeiten. Ich habe zuerst in Martinas Haus gearbeitet, dann für die Bambelela ku Jesu Mission. Ich liebe es, hier zu arbeiten, denn ich liebe Kinder sehr und sie mögen mich auch.
Etwas, was ich noch erzählen muss: ich habe einer meiner Nachbarinnen geholfen, die ein Problem hatte: ihr Kind hatte im letzten Jahr Selbstmord begangen und sie überlegte, sich auch das Leben zu nehmen. Da habe ich mich zu ihr gesetzt und ihr von Jesus erzählt. Ich habe für sie die Bibel geöffnet und ihr gesagt, dass Jesus hier bei ihr ist, egal wie schwierig die Dinge auch liegen. ER gibt uns immer eine Lösung und Gott mag keine Menschen, die töten oder vor ihren Problemen weglaufen. Das hat sie verstanden und mir gedankt, sie hat mich sogar gesegnet.
Gott segne euch
Nomthandazo Joyce Mtshali Mazibuko


und Mthobisi Ndlovu:

(Text folgt.)