Freundesbrief November 2019

Bittet, so wird euch gegeben, sucht, so werdet Ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7

Liebe Freunde,
Gott erhört unsere Bitten immer nach Seinem Willen und zu
Seiner Zeit. Er liebt es, wenn wir Seine Nähe suchen und Er tut
nichts lieber, als uns Gelegenheiten zu geben, Kindern das
Evangelium weiterzusagen. Im Dienst und persönlich haben wir
in den letzten Monaten das empfangen, was für uns bereit lag, und wir sind durch die Türen gegangen, hinter welchen schon auf uns gewartet wurde.

Martina: Im Mai hatte ich Angst, dass Senzos Pflegschaft nicht verlängert wird, weil mein Visum mal wieder auf sich warten ließ. Das Sozialamt drohte schon damit, mir Senzos Pflegschaft zu entziehen. Einen Tag bevor die Pflegschaft auslief, bekam ich mein 3-Jahresvisum.


Religion darf auch in Südafrika nicht mehr an Schulen unterrichtet werden. Aus diesem Grund bekamen wir von Schulen schon seit längerem keine Einladungen mehr. Ein Schulleiter rief mich jedoch an und sagte: „Wenn wir Gott aus der Schule werfen, kommt der Teufel herein. Ich habe noch nie so viel Ärger mit Schülern gehabt wie in diesem Jahr. Bitte kommt wieder einmal monatlich und macht ein christliches Programm in 35 Klassen.“

Im Juni wurde endlich die Gemeinnützigkeit von Bambelela Südafrika anerkannt, auf die wir nun schon seit 2 Jahren warteten.

Thumeka vom Team in Kapstadt schreibt: Im Township Philippi waren die Kinder von unserem Ferienprogramm mit einer Minifußballweltmeisterschaft restlos begeistert. Eltern, Jugend- liche und Trainer halfen beim Organisieren und Durchführen und Sponsoren sorgten für Hotdogs und Getränke.

Kylie (Leitung in Pietermaritzburg) schreibt: Im August waren wir an einem Donnerstag nachmittags unterwegs zum Township Thembalihle. Ich spürte, dass wir anhalten sollten, um als Team für ganz besonderen Schutz zu beten. Wir wussten ja nicht, was passieren würde. Während des Kinderprogramms rannten auf einmal einige Männer an uns vorbei, gefolgt von Polizisten, die sich eine Schießerei lieferten. Gott sorgte dafür, dass wir nicht verletzt wurden.

Thabani (Team Pietermaritzburg) schreibt: Ich wollte es unbedingt richtig machen und heiraten, aber ich habe nie geglaubt, das finanziell zu schaffen. Aber mit Gott geht alles. In diesem Jahr konnte ich meine Traumhochzeit feiern.

Monatelang hatten wir Ärger mit unserm Auto in Pietermaritzburg, aber lhr, liebe Bambelelafreunde, habt es durch euren großzügigen Spenden möglich gemacht, ein neues Auto zu kaufen. Und nicht nur das: Viele Kinder konnten auch in den letzten Monaten wieder von Jesus hören und wurden durch Mahlzeiten und Essenspakete versorgt.

Danke für alles. Auch in diesem Jahr freue ich mich wieder sehr darauf, euch bei meinen Vorträgen in Deutschland wiederzusehen, um euch mehr von unseren Erlebnissen in Südafrika zu erzählen.

Gottes Segen wünscht Euch das Bambelelateam mit Kylie, Thabani, Octavia, Patricia, Thumeka, Martina und Senzo