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Straßengottesdienste in Pietermaritzburg

Welcome to Huggy Bear!!!

SoSo beginnt jeder Straßengottesdienst, den die Kinder nur „Huggy-Bear-Program“ (also: Knuddelbär-Programm) nennen.

Einmal pro Woche kommt das Bambelela-Team in die Slums rund um Pietermaritzburg um mit den Kindern zu spielen, zu singen und mit ihnen Gottesdienst zu feiern.

Gottesdienst in Pietermaritzburg

Wenn alles aufgebaut ist, wird die Musik auf volle Lautsärke gestellt und erklingt durch das gesamte Viertel. Das ist das Startsignal für die Kinder und sie strömen aus allen Ecken.

Durch das ganze Programm zieht sich ein kleiner Wettkampf zwischen den Mädchen und den Jungen:
Welche Gruppe kann die Regeln zum Huggy-Bear Progamm lauter rufen?
Welches Team gewinnt bei den oft wilden Spielen und sichert sich so einen Preis? Und welche Gruppe schafft es an anderer Stelle ganz leise zu sein?

Zentraler Punkt eines jeden Gottesdienstes sind natürlich Lieder – oft auch mit Tanz!

Wenn alle durch Spiele, Wettkampf, Tanz und Gesang ausgepowert sind, gibt es eine Andacht. Die Botschaften von Gott und Jesus sind für viele Kinder nicht bloß Worte, sondern zentrale Inhalte für ihr Leben. Sie schenken ihnen Hoffnung und Freude in einem Alltag, der ansonsten oft geprägt ist von Armut, Leid und Gewalt.

Am Ende des Gottesdienstes werden aus allen bemalten Einladungen, auf die diNach jedem Programm, bekommt jedes Kind eine warme Mahlzeit. Hierzu bringen alle eine Schüssel (oft nur leere Plasik Verpackungen) mit und es gilt das strenge Gebot „Ladies first“.

Wenn dann das Team der Bambelela Mitarbeiter das Essen verteilt hat, alles wieder abgebaut ist und sie sich auf den Heimweg machen, laufen ihnen die Kinder oft nach und rufen:

„See you next week, Huggy Bear – Bis nächste Woche Huggy Bear!“