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Aktuelle Infos Oktober 20

Zuerst eine Mitteilung vom Verein Bambelela ku Jesu e.V.:

Martina wird dieses Jahr nicht mehr nach Deutschland kommen, um ihren Reisedienst anzutreten. Die Bestimmungen in Südafrika und der fast komplett runtergefahrene Flugverkehr machen es nicht möglich. So müssen wir Vorträge von Martina leider auf 2021 verschieben. Wir sind aber sehr dankbar, dass die Arbeit in Kapstadt und Pietermaritzburg wieder losgeht. Gott sei Dank sind auch alle Mitarbeiter bisher gesund.

Hier nun Martinas Kurz-Bericht (ein Rundbrief folgt noch zu Ende des Jahres):

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, dass es Euch allen gut geht. Viele liebe Grüße von uns allen. Hier wird es endlich Frühling, durch den Starkregen in den vergangenen Wochen, sollte sich Südafrikas Wasserproblem erledigt haben, denn die Dämme haben sich wieder zu 100 % gefüllt. Aber andere Probleme wie die Coronakrise und Erdbebenstöße reichen wirklich auch aus. An einem Samstagnachmittag vor 2 Wochen bebte hier für 5 Sekunden die Erde (M 6) und die Scheiben zitterten, es hörte sich an wie ein schweres Gewitter. Das war gruselig. In den Nachrichten kam dann, dass es im Atlantischen Ozean, 1600 km vom Kap entfernt, in 10000 m Tiefe Erdstöße gab. Ehrlich gesagt, es gab eine schlaflose Nacht danach.

In den letzten 2 Wochen verstarben in unserer Gemeinde sehr plötzlich 2 Gemeindemitglieder an Corona, beide waren erst 40 Jahr alt. Das hat uns alle sehr mitgenommen.

 Wir befinden uns hier in SA im Katastrophenmanagement auf Stufe 1 mit Auflagen und Vorsichtsmaßnahmen. Momentan gibt es täglich 1500 -2000 Neuinfektionen.

Und jetzt ein kleiner Einblick in unsere Arbeit:

Kapstadt

Schulen

Wir führen wieder Schulprogramme durch, nicht in der Aula, sondern in den Klassen. In einem Brief versichern wir den Schulen, dass wir die Vorschriften der Regierung einhalten. d.h.Abstand halten, Masken tragen und vor den Schülern immer wieder die Hände desinfizieren und auch das alles, was wir den Kindern zeigen, vor den Lehrern mit Desinfektionsspray eingesprüht wird. Wir sind willkommen und 2 Schulen fragten an, ob wir einmal wöchentlich kommen können.

Meine Lieblingsschule ist die Schule in Phillippi, weil das Verhältnis zu den Lehrern und Schülern so gut ist. Unser Thema momentan heißt: „Verloren und Gefunden” (Der verloren Sohn, Das verlorene Schaf, Der verlorene Groschen)

Straßengottesdienste

In Parkwood und Capricorn haben die Gottesdienste, das Herz unserer Arbeit, wieder begonnen. Endlich, ich habe es vermisst. Es war so ein Jonglieren, die Gottesdienste wegen der Vorschriften zu organisieren (Abstand 1,5 m und nicht mehr als 50 Personen).

In den ersten Wochen gingen wir von Hütte zu Hütte und erzählten die biblischen Geschichten kleinen Gruppen von 2-4 Kindern. Als die Kinder erfuhren, dass wir wieder unterwegs sind, versammelten sich aber schnell Trauben von Kindern um uns herum. Jetzt machen wir es so, dass die Flyer in verschiedenen Farben verteilt werden und immer 10 Kinder am Programm teilnehmen, welches dann 4-5 Mal wiederholt wird. Das Militär sagte uns, dass wir die Namen der Kinder aufschreiben müssen, Fieber messen sollen und die Hände der Kinder desinfizieren müssen. Das klappt ganz gut. Während ich das Programm durchführe sitzt Senzo in einer anderen Ecke und die Kinder kommen mit Gebetsanliegen zu ihm oder stellen ihm Fragen. Wenn sie merken, dass Senzo nicht mit ihnen spielt, trollen sich die meisten davon und die Zahl der Kinder bleibt überschaubar. Verpackte Lebensmittel dürfen verteilt werden, wir verteilen momentan Biltong (südafr. Trockenfleisch) und Salamisticks.

Mit dem Gruß von Paulus im Philipperbrief drücke ich Euch:

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus.

Martina und Senzo.

Pietermaritzburg (Bericht von Kylie)

Die Kinder im Hort und ihre Familien waren während des Lockdowns sehr beschenkt, weil wir in der Lage waren, jeder Familie Lebensmittelpakete zu bringen. Die Eltern waren wirklich dankbar. Und das Team und ich (Kylie) waren sehr dankbar, dass unser Gehalt weiter gezahlt wurde; viele Leute haben während der Corona-Krise ihre Jobs verloren.

Wir kauften zwei Masken für jedes Kind, aber leider sind manche Eltern sorglos, sie sagen uns dann, dass sie nicht wissen, wo die Kindermasken sind, oder die Masken sind dreckig, weil sie nicht gewaschen werden. So entschied Grace (die Köchin), sie regelmäßig zu waschen.

Wir stellen Batteriebetriebene Desinfektionsmittel-Spender, Seifenspender und Papierhandtuchhalter auf. Die Kinder waren so erstaunt, dass sie nur ihre Hände unter die Spender halten mussten, Seife kam raus und das ganz ohne dass sie einen Knopf drücken mussten. Bei den ersten Malen kam es vor, dass die Kinder völlig verdutzt nach hinten sprangen, weil sie den Mechanismus nicht kannten. Seitdem lieben die Kinder es zur Toilette zu gehen, besonders die Mädchen.

Ich (Kylie) beobachte mit Freude, wie die Kinder miteinander agieren, sie sind wie eine Familie, lachen und spielen miteinander.

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Freundesbrief Mai 2020

Martina Thiemanns Freundesbrief Nr. 44


Liebe Freunde,
zum Jahreswechsel schickte uns jemand dieses südafrikanische Sprichwort:

„Liebes Bambelelateam, wendet Euer Gesicht in 2020 immer der Sonne entgegen, dann fallen die Schatten hinter Euch.”

Dieses Sprichwort erinnerte mich an den Ps.84, in welchem die Söhne Korahs sich über Gott freuen und sagen: Vers 12:

Denn Gott, der Herr ist Sonne und Schild;

Psalm 84,12

und Vers 13:

Herr Zebaoth, es geht dem Menschen gut, der sich auf dich verlässt.

Psalm 84,13
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Freundesbrief November 2019

Martina Thiemanns Freundesbrief Nr. 43

Liebe Freunde,

herzliche Grüße sendet Euch das Bambelelateam. Normalerweise haben wir in dieser Jahreszeit schon mit extremer Hitze zu kämpfen. Normalerweise… aber in der letzten Woche schneite es und es folgten Starkregen und Sturm. Auch Südafrika bleibt nicht vom Klimawandel verschont.

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Freundesbrief Mai 2019

Liebe Freunde,

herzliche Grüße aus Südafrika sendet Euch das Bambelelateam.

2.Thessalonicher 3,3: Aber der Herr ist treu, er wird Euch stärken und  Euch vor dem Bösen bewahren.

Unsere Straßengottesdienste sind “Toptrump”( Trumpfkarte) sagten die Kinder und meinten damit, dass unsere Programme im Vergleich zu allen anderen Angeboten herausstechen und ihrer Meinung nach unübertrefflich sind. Als Team freuen wir uns natürlich sehr über das Lob der Kinder. Aber ganz besonders stach in den letzten Monaten Gottes Treue zu unserer Arbeit heraus und übertraf alle unsere Erwartungen.

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Freundesbrief November 2018

Bittet, so wird euch gegeben, sucht, so werdet Ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan. Matthäus 7,7

Liebe Freunde,
Gott erhört unsere Bitten immer nach Seinem Willen und zu
Seiner Zeit. Er liebt es, wenn wir Seine Nähe suchen und Er tut
nichts lieber, als uns Gelegenheiten zu geben, Kindern das
Evangelium weiterzusagen. Im Dienst und persönlich haben wir
in den letzten Monaten das empfangen, was für uns bereit lag, und wir sind durch die Türen gegangen, hinter welchen schon auf uns gewartet wurde.

Martina: Im Mai hatte ich Angst, dass Senzos Pflegschaft nicht verlängert wird, weil mein Visum mal wieder auf sich warten ließ. Das Sozialamt drohte schon damit, mir Senzos Pflegschaft zu entziehen. Einen Tag bevor die Pflegschaft auslief, bekam ich mein 3-Jahresvisum.

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Freundesbrief April 2018

Martina Thiemanns Freundesbrief Nr. 40

 Liebe Freunde,

Herzliche Grüße sendet Euch das Bambelelateam mit Kylie, Thabani, Octavia, Thumeka und Martina.

Leider können wir nicht tausenden von notleidenden Kindern ein Zuhause geben, so gerne wir es natürlich auch tun würden.

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Freundesbrief November 2017

Martina Thiemanns Freundesbrief Nr. 39

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit.
Ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Segen mit sich bringt.“

 Liebe Freunde,
In diesem bekannten und beliebten Adventslied fordert der Dichter Georg Weissel uns nicht nur auf, Wohnungen und Häuser für unseren Herrn Jesus Christus zu öffnen, sondern ihn auch in unserem innersten persönlichen Leben einziehen zu lassen, in unseren Herzen.

Unser Team in Pietermaritzburg und Kapstadt versuchte in den letzten Monaten wieder alles, um überall Kinder und Jugendliche mit unseren Programmen zu erreichen.

In Kapstadt konnten wir 12 Mütter gewinnen, die einmal in der Woche mit Kindern aus der Nachbarschaft einen Hauskinderkreis machen. Sie bekommen von uns immer jeweils für einen Monat ausgearbeitete Stunden: Bilder für die Geschichte und die Erzählung dazu, Lied- und Spielvorschläge und einen Bibelvers.

Vormittags besuchen wir neuerdings regelmäßig die Vorschulkinder in Mpumlani. Sie laufen teilweise noch im Schlafanzug draußen herum, denn die Eltern haben kein Geld für eine Betreuung und so werden sie entweder aus dem Haus ausgesperrt oder                               alleine gelassen. Wir machen ein Programm mit ihnen und teilen Maisbrei aus.

In Kapstadt haben sich nun auch Türen im Township Parkwood geöffnet. Wir konnten in dieser Gegend, die in den letzten Monaten durch hohe Kinder- und Jugendkriminalität Schlagzeilen machte, Besuchsdienste und Straßen-Gottesdienste beginnen. Gott führte es so, dass ich bei einem Besuch dort zwei einflussreiche Christen kennenlernte, welche ich auch für die Mitarbeit gewinnen konnte. Der Straßen-Gottesdienst, auf einem Spielplatz durchgeführt, wurde in der letzten Woche von 300 Kindern und 60 Erwachsenen besucht. Das war die höchste Teilnehmerzahl, die wir jemals hatten.

… und dass berührte mich sehr: „Ich kann nicht viel tun, aber ich streiche einen Tropfen Öl an die Tür und bete dabei, dass der Herr Jesus in diese Hütte einzieht…“ sagte der 10 jaehrige Sizewe aus dem Township Philippi.

Octavia berichtet aus unserm Kindergarten in Pietermaritzburg: In den letzten Monaten haben mich immer wieder die Erzählungen von Kindern aus extrem gewalttätigen Familien erschüttert. Zum Beispiel sah die vierjährige T., wie der Vater die Kleidung verbrannte und die Mutter verletzte. Und die 5-jährige S. war sehr traumatisiert, als die Großmutter ihrer Mutter ein Stück brennendes Holz ins Gesicht warf. Zur Ehre Gottes möchte ich aber auch sagen, dass Gott immer eingriff und die Kinder aus dieser Situation herausholte, indem die Kinder zu anderen Familienmitgliedern gebracht wurden. In unserem Kindergarten erholen sich die Kleinen immer von ihrem emotionalen Stress. Der Kindergarten „Senzo Daycare centre“ ist ein echter Segen für die Kinder.

Kylie Wynne schreibt: Ich kann bezeugen, dass die Kinder durch unsere Straßen-Gottesdienste gesegnet werden. Das fiel mir besonders in unserem neuen Township „Ghosttown” auf (es liegt an einem Friedhof). In den ersten Gottesdiensten mangelte es echt an Disziplin und fast keiner hörte zu. Die Gesichter sahen so unendlich traurig aus. Inzwischen haben sich viele Kinder bekehrt und die Lebensfreude kam zurück. In der letzten Woche fragte ich die Kinder, ob sie sich etwas von Gott wünschen. Viele Kinder wünschten sich Spielzeug oder Handys, ein Junge jedoch wünschte sich, jeden Sonntag in die Kirche gehen zu können.

Seit 4 Monaten gehen wir am Freitagvormittag in ein Gefängnis für straffällig gewordene Jugendliche und machen ein Programm mit Andacht, Liedern, Austausch und Spielen. Als wir immer wieder kamen, fingen die Jugendlichen an, uns zu vertrauen und sie öffneten sich. Gott machte ihre Herzen wieder weich und aus den harten Kriminellen wurden wieder Teenager. Sie treffen sich zum Gebet, lesen ihre Bibel und dabei ist ihnen der Spott der Mitgefangenen und Wärter egal.

Leider verlässt uns Flomina Mlongo, unsere treue Köchin, weil sie in Rente geht. Sie schreibt: “Liebe Freunde von Bambelela ku Jesu, unser Leben verändert sich immer wieder, damit wir im Glauben und in der Liebe zu Gott und den Menschen wachsen. Schweren Herzens möchte ich mich heute von Euch verabschieden. In den letzten 10 Jahren meines Dienstes habe ich so viel gelernt, aber am meisten haben mich die Kinder berührt, weil ich in unserem Kindergarten jeden Tag glückliche Kinder gesehen habe. Ich liebte das tägliche Kochen und dabei zu sehen, wie gut es ihnen schmeckte. Ich glaube, dass der Kindergarten für die Kinder ein Zuhause geworden ist. Siyabonga (Danke) für Eure Treue.

Die Geschichte sagt, dass ein Herr Sturgis den einzigen Weg zur Kirche, der damals vom Armenhaus über sein Grundstück führte, absperrte und erst durch das Singen des Liedes” Macht hoch die Tür” dazu bewogen wurde, das verschlossene Tor wieder zu öffnen.

Ich danke Euch, dass Ihr von Anfang an Eure Herzen für die Armen geöffnet habt und durch Eure Spenden und Gebete immer dafür gesorgt habt, dass der HERR der HERRLICHKEIT nun schon seit 14 Jahren in das Leben von Südafrikas Kindern einziehen kann.

Wir wünschen Euch allen eine gesegnete Adventszeit.

Euer Bambelela-Team

Vom Verein Bambelela ku Jesu e.V. können wir mit Freude berichten:Martina kommt im November und Dezember wieder nach Deutschland!

19.11.17         10.00 Uhr Jesus-Zentrum Emden, Gottesdienst
26.11.17         10.00 Uhr Freie Christengemeinde Nienburg, Gottesdienst
02.12.17         14.00-17.00 Uhr Andreas-Gemeinde Neumünster, Basar mit Missionaren
03.12.17         10.00 Uhr Andreas-Gemeinde Neumünster, Gottesdienst
04.12.17         19.30 Uhr Gemeinde Neuallermöhe/Hamburg, Vortrag
08.12.17         19.00 Uhr St.Petrus-Gemeinde Henstedt-Rhen, Vortrag
10.12.17         09.45 Uhr und 11.30 Uhr St.Petrus-Gemeinde Henstedt-Rhen, Gottesdienste
10.12.17         18.00 Uhr St. Johannes Gemeinde Oldenburg i. Holstein, Jugend Gottesdienst
16.12.17         10.30-13.00 Uhr St. Johannes Gemeinde Oldenburg i. Holstein, Pfadfinder
17.12.17         10.00 Uhr Kirche Brokstedt, Lobpreis-Gottesdienst
20.12.17         19.00 Uhr Christus-Gemeinde Krogaspe, Vortrag

Bitte schauen Sie auch auf unsere Internet-Seite www.bambelela.de oder bei facebook, dort werden die Termine ebenfalls veröffentlicht und ggf. aktualisiert.