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News Über uns

Vorträge 2026

Termine mit Martina und Senzo

DatumUhrzeitOrtAdresse
22.11.2610:00 UhrJesus Centrum Emden (Gottesdienst)Dithmarscher Str. 26
26723 Emden
29.11.2611:00 UhrFCG Nienburg (Treffpunkt Leben Nienburg)Rudolf-Diesel-Straße 14
31582 Nienburg
02.12.2619:00 UhrChristus Gemeinde KrogaspeHauptstr. 34
24644 Krogaspe
03.12.2616:00 UhrFeG Neuallermöhe (Familiennachmittag)Wilhelm-Osterhold Stieg 36
21035 Hamburg
04.12.2616:40 UhrAbenteuerland WicherngemeindeEhndorfer Str. 245-249
24537 Neumünster
04.12.2619:00 UhrGleven WicherngemeindeEhndorfer Str. 245-249
24537 Neumünster
06.12.2610:30 UhrAndreasgemeinde Neumünster (Predigt)Wilhelminenstr. 4-5
24536 Neumünster
08.12.2619:30 UhrGnadenkirche Schmalfeld (Vortrag)Struvenhüttener Str. 16
24640 Schmalfeld
11.12.2619:00 UhrJugendgottesdienst in St. Petri Müden/AllerAn der Kirche 8
38539 Müden/Aller
15.12.2619:30 UhrFreie Christengemeinde HamburgFasanenweg 27
22145 Hamburg
20.12.2610:30 UhrSt. Petrus Henstedt-Rhen (Gottesdienst)Norderstedter Str. 22
24558 Henstedt-Ulzburg
22.12.2609:30 UhrKindertagesstätte Alpheide in NienburgDürerring 32
31582 Nienburg
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Freundesbriefe News

Freundesbrief Oktober 2026

Liebe Freunde !

Ps.91: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Wenn Plündrer kamen, liefen die Menschen im alten Israel in eine befestigte Burg und schlossen das Tor hinter sich zu. Die Festungsanlage wurde für die Menschen zu einem sicheren Zufluchtsort. Der Psalmist hat die Erfahrung gemacht, dass GOTT dieser Zufluchtsort für uns sein will. In unsicheren und gefährlichen Zeiten laufen wir im Gebet zu „IHM“ und sind bei ihm sicher und geborgen. Bambelela existiert, damit viele Kinder hier und jetzt schon ihr Zuhause bei GOTT und in GOTT finden.

Unsere Kinder in den südafrikanischen Slums nennen unsere Straßen-Gottesdienste „ihr Zuhause“, denn sie können nicht wie so viele andere Kinder sagen: „Mein Zuhause ist da, wo meine Familie ist“, denn diese ist meistens zerbrochen. Die Kinder werden oft in den Hütten alleingelassen oder unter den Verwandten und Nachbarn regelrecht „herumgereicht“. Sie leben meistens mit einem Elternteil und wissen oft nicht, ob Vater oder Mutter überhaupt wiederkommen. Sie verbinden keine positiven Erlebnisse mit ihrem Zuhause wie gemeinsames Spielen, Toben oder Kuscheln, nicht einmal gemeinsames Essen, weil die Familien am Existenzminimum leben und sie haben auch keinen Rückzugsort, denn viele Menschen leben in den Hütten auf engstem Raum zusammen.

Aus diesem Grund erzählten wir den Kindern in den letzten Wochen biblische Geschichten von Menschen, die in schwierigen Zeiten Gott als ihren Zufluchtsort erlebten.

Unsere Kinder in den Townships hörten aus dem Leben Davids, der oft vor seinen Feinden fliehen musste, ja sogar von zu Hause in eine Höhle vertrieben wurde. Nun hatte er „kein Teil“ mehr, außer Gott selbst (Ps. 142,5) Die Kinder hörten vom Volk Israel, welches 40 Jahre lang durch die Wüste wanderte, in Zelten wohnte, immer wieder auf- und abbauen musste und von Lager zu Lager zog. Wir lernten mit den Kindern den Bibelvers aus Psalm 90,1, in welchem Mose sagte: Gott, du bist unsere Zuflucht für und für.

Unsere Kinder aus anderen afrikanischen Ländern wie Simbabwe und Malawi brauchten diese Stärkung ihres Glaubens gerade ganz besonders, denn die Familien werden hier in SA regelrecht „gejagt“, um sofort sehr gewalttätig ausgewiesen zu werden. Ihre Kirchen wurden gestürmt und sie mussten sich verstecken.

Wie sehr die Kinder ihr „Zuhause“ lieben, erlebten wir auch auf unserem Besuchsdienst „Von Hütte zu Hütte.“ Als die Kinder uns sahen, stürmten sie trotz des schimpfenden Imam aus der Moschee, um uns zu begrüßen und ihre Einladung zum Straßengottesdienst „Huggy Bear“ abzuholen.

Natürlich gehört auch die Versorgung untrennbar zu einem sicheren Zuhause. Für die Kinder ist die Mahlzeit, die sie von uns nach den Straßengottesdiensten erhalten, die einzige verlässliche und warme Nahrung des Tages. Immer mehr Kindern wird einfach ein Glas Peanutbutter, billige Kekse oder Chips in die Hand gedrückt, mit welchem sie tagelang auskommen müssen und was zwar Kalorien, aber keine Nährstoffe liefert.  Auch unsere Kindergartenkinder bekommen jeden Tag drei gesunde Mahlzeiten.

Kurz bevor der Winter kam, verteilten wir in großen Mengen Kleidung an die Kinder und Erwachsenen. Es ist immer bewegend mitzuerleben, wie sehr die Menschen sich über kleine Dinge im Leben freuen. Beim letzten Mal sagte eine Frau zu mir: „Mach mal ein Vorher-Nachher-Foto von mir.“ Sie zeigte mir ihre zerrissenen Socken und die neuen Socken, die sie im „Kleiderberg“ gefunden hatte.

Auch unser Kindergarten in Pietermaritzburg ist mehr als eine Bildungsstätte, er ist ein Zufluchtsort, ein Zuhause für die Kinder, an welchem sie sich sicher und geborgen fühlen. Unsere Mitarbeiter sind für sie liebevolle, verlässliche Bezugspersonen, die auf die Kinder eingehen. Die Räume sind durch Kuschelecken und Leseecken liebevoll und kindgerecht gestaltet. Die Kinder entdecken ohne Druck spielerisch die Welt und brauchen bei uns keine Angst vor physischer Gewalt zu haben.

Kylie beschreibt ganz besondere „Wohlfühlmomente“ in der Kindergartengruppe: Beim Thema „Unsere kleine Farm“ lernten die Kinder die Reißtechnik kennen, ein wirklich schönes Bastelprojekt für Kinder. Die einfache Form eines Eis wurde auf einem Poster vorgemalt. Die Kinder zerrissen das Papier in kleine Schnipsel und klebten die gerissenen Papierstücke dicht an dicht auf die gewünschte Fläche. Eine Aktivität, die die Feinmotorik und die Hand-Auge-Koordination fördert und vor allem Geduld erfordert. Die Kinder unterhielten sich über Tiere auf dem Bauernhof, über bissige Pittbulls und über lecker zubereitete Eier. Sie lachten und kicherten miteinander. Martiniques Klebestift ging kaputt und Kyrus gab ihr ohne zu zögern seinen. Dem kleinen Ezekiel gelang es nicht, sein Papier zu zerreißen, Simthandile bemerkte es und half ihm, während er den anderen seine Geschichten erzählte. Syoyiso wollte aufgeben, weil es so lange dauerte, bis das Ei gefüllt war, aber die anderen ermutigten ihn. Unser kleine zusammengewürfelte Kindergartengruppe war wie eine kleine Familie. Sie genossen einfach das Miteinander und hielten zusammen.

Und Ihr, liebe Missionsfreunde, habt ein Herz für das Zuhause, ein Herz für GOTT, für die Kinder und für unsere Arbeit. Danke für Eure Gebete und für Eure Spenden.

Senzo und ich freuen uns auch auf unser Zuhause und darauf, nach zwei Jahren endlich wieder unsere Familie und Freunde wiederzusehen.

Im Dezember werden Senzo und ich wieder Gemeinden und Kirchen besuchen und von unserer Missionsarbeit berichten.

Es wäre so schön, Euch dort wiederzusehen.

Unser Bambelela-Team wünscht Euch allen eine schöne Vorweihnachts-zeit, frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr 2027.        Herzliche Grüße von uns allen!

Termine mit Martina und Senzo:

22.11.26    10.00 Uhr    Jesus Centrum Emden  (Gottesdienst)         26723 Emden, Dithmarscher Str. 26

29.11.26    11.00 Uhr    FCG Nienburg (Treffpunkt Leben Nienburg)   31582  Nienburg, Rudolf-Diesel-Straße 14

2.12.26      19.00 Uhr    Christus Gemeinde Krogaspe
24644 Krogaspe, Hauptstr.34

3.12.26      16.00 Uhr    FeG Neuallermöhe Familiennachmittag    21035 Hamburg, Wilhelm-Osterhold Stieg 36

4.12.26      16.40 Uhr    Abenteuerland Wicherngemeinde
24537 Neumünster, Ehndorfer Str. 245-249

4.12.26      19.00 Uhr    Gleven Wicherngemeinde
24537 Neumünster, Ehndorfer Str. 245-249

6.12.26      10.30 Uhr    Andreasgemeinde Neumünster (Predigt)     24536 Neumünster, Wilhelminenstr. 4-5

8.12.26      19.30 Uhr    Gnadenkirche Schmalfeld (Vortrag)
24640  Schmalfeld,  Struvenhüttener Str. 16

11.12.26    19.00 Uhr    Jugendgottesdienst in St. Petri Müden/Aller    38539 Müden/Aller, An der Kirche 8

15.12.26    19.30 Uhr    Freie Christengemeinde Hamburg
22145 Hamburg, Fasanenweg 27

20.12.26    10.30 Uhr    St. Petrus Henstedt-Rhen  (Gottesdienst)   24558 Henstedt-Ulzburg, Norderstedter Str. 22

22.12.26      9.30 Uhr    Kindertagesstätte Alpheide in Nienburg       31582 Nienburg, Dürerring 32

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Freundesbriefe News

Freundesbrief Mai 2026

Liebe Missionsfreunde,

Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.( Psalm 146,1)

Wenn wir mit den Kindern in der heiligen Gegenwart Gottes stehen und ihn mit Liedern anbeten, passiert etwas in ihnen. Gott zu loben und ihm zu sagen oder zu singen, wie gut er ist, verändert ihre Herzen. Gottes Liebe, Frieden, Gnade und Güte fließt in die Kinderherzen, heilt sie und hilft ihnen, ihren Ballast loszuwerden.

Ich erzählte den Kindern von einem Wort, welches in fast allen Sprachen das gleiche ist: „Halleluja“ ( d.h. Preist den Herrn) und sie staunten nicht schlecht, als Chiconde aus Malawi sagte: Bei uns heißt es: „Haleluya“ und Tatenda aus Simbabwe hinzufügte: …“bei uns heißt es auch Haleluja“ und … in Afrikaans auch und in Xhosa auch“ riefen die Kinder.
Und Sipho sagte aus tiefstem Herzen: „Halleluja ist überall‘

„Christ der Retter ist da“ sangen unsere Kinder aus tiefstem Herzen auf unseren Weihnachtsfeiern im Kindergarten und in den Townships und feierten die Geburt unseres Herrn Jesus. In den Straßengottesdiensten auf staubigen Plätzen und im festlich geschmückten Kindergarten wurde  die Weihnachtsgeschichte im Krippenspiel der Kinder lebendig und berührte wieder die Herzen aller Zuhörer. Die Zuschauer mussten lachen, als ein Kind vor dem Krippenspiel sagte: „Leute, ich bin genauso aufgeregt wie die Hirten an der Krippe.“

Im Kindergarten war die Weihnachtsfeier für 5 Kinder gleichzeitig eine Abschiedsfeier, denn sie wurden im Januar eingeschult und der Abschluss wurde mit dem Ritual des „Hüte in die Luft Werfens“ gefeiert. Einige Kinder verlassen unseren Kindergarten mit dem Gefühl des Stolzes und der Vorfreude auf die Schule, aber weil unser Kindergarten nicht nur „ein Kinder- garten“, sondern ein echtes Zuhause für die Kinder ist, ist dieser Ablöseprozess für die meisten eher schmerzlich. Bitte betet für unsere Schulkinder.

Auch in diesem Jahr übernimmt Bambelela wieder die Kosten für die erste Schuluniform und das 1. Schuljahr. Kylie schreibt: „Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr sich die Eltern und Kinder freuten, als wir sie besuchten und ihnen die Schuluniformen überreichten. Es war mehr als „nur die Schuluniformen abzugeben“:  Wir konnten die Würde der Kinder erneuern, denn sie brauchen sich jetzt nicht mehr vor dem Spott und der Kritik der Lehrer zu fürchten, wenn sie keine Schuluniform tragen. Wir konnten sie ermutigen und mit ihnen beten, denn sie vermissen uns immer noch sehr.

Nach der Sommerpause ging es am 19.Januar wieder los. Während die 5 neuen Kinder noch in der Eingewöhnungsphase steckten und erst die Umgebung erkundeten, waren die anderen Kinder  überglücklich,  ihre alten Freunde wiederzusehen. Die Umarmungen wollten einfach kein Ende nehmen. Der Spielplatz und das leckere Essen von Lungi wurden besonders vermisst.
Die plötzliche Kündigung unserer Erzieherin Kaylynn kam sehr überraschend und der Abschied fiel allen schwer. Seit dem 1.3.26 ist Kaylynn in ihrer Gemeinde die Hauptverantwortliche für die Kinder- und Jugendarbeit. Wir wüschen ihr von Herzen Gottes Segen in ihren neuen Aufgaben.

Wir sind Gott sehr dankbar für unsere neue Erzieherin. Sie möchte sich an dieser Stelle bei Euch vorstellen: Ich heiße Erin van der Merwe und bin 23 Jahre alt. Ich habe zwei ältere Schwestern, welche beide verheiratet sind. Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, besuchte jeden Sonntag den Kindergottesdienst und später dann den Jugendkreis. Gottes Prinzipien wurden mir also schon seit meiner Kindheit beigebracht. Ich war immer sehr behütet und kannte kein anderes Leben und keine Versuchung, mein Leben selber in die Hand zu nehmen. Das änderte sich schlagartig, als ich als Au-pair für ein Jahr nach Amerika ging. Ich war neugierig und probierte alles aus, was mich reizte, entfernte mich dabei aber immer mehr von Gott und rutschte ab. Als ich innerlich ganz unten war, begegnete mir der Herr Jesus. Ich betete zum ersten Mal „richtig“, rief seinen Namen an und bat ihn, mir zu helfen. Und er tat es. Seitdem kann ich mich wirklich Christ nennen, denn ich habe eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus. Seitdem ich mit IHM lebe, bin ich mit meinem Leben zufrieden. Kinder spielten immer eine große Rolle in meinem Leben, sei es als Babysitter, als Au-pair oder als Lehrerassistentin in einer Grundschule. Lehrerin ist kein Beruf, sondern eine Berufung. Ich liebe es, mit Kindern zu arbeiten und freue mich auf meine neuen Aufgaben  im Bambelela-Kindergarten.

In den Townships war die Freude der Kinder nach der Sommerpause (Anmerkung: Sommer ist in Südafrika Nov/Dez/Jan.) auch groß. Überall spüren wir den Hunger nach Gottes Wort. Die Kinder fragen uns immer zuerst nach den „Gottesgeschichten“. Bis Ostern erzählten wir den Kindern aus dem Leben Jesu, wobei die Geschichte von der Heilung des blinden Bartimäus besonders beliebt ist. Nonkuhle sagte aus tiefster Überzeugung: „Jesus kann aber auch einfach alles“ Die Kinder waren auch von den Wahrnehmungsspielen begeistert, wie z.B. von dem Spiel:  „Max, der Maulwurf“ oder Hindernislauf mit einem Blindenstock oder Gegenstände um die Wette ertasten.

Der Höhepunkt in diesen ersten vier Monaten waren jedoch die Ostergottesdienste. Am Karfreitag hatten Senzo und ich den Eindruck, dass wir in einem Township einen Straßengottesdienst durchführen sollten. Als wir dort ankamen, wirkte alles so trostlos. Viele Betrunkene torkelten herum, die Atmosphäre war nicht gut und die Kinder wirkten so verloren. Wir wollten an diesem Tag so mit den Kindern essen, wie es zu Jesu Lebzeiten üblich war und  bereiteten alles vor.  Ein Tischtuch wurde auf dem Boden ausgebreitet und darauf wurden Schüsseln mit Brot, frischem und getrockneten Obst, Fisch und Oliven verteilt. Rundherum lagen Kissen, auf denen es sich die Kinder gemütlich machen konnten.

Dann begannen wir, die Füße der Kinder zu waschen (wegen der staubigen Wege und offenen Sandalen war es damals vor dem Essen so selbstverständlich wie bei uns das Händewaschen). Ich musste daran denken, dass die Reaktion der Kinder  das Verhalten mancher Menschen Gott gegenüber reflektierte. Manche sagten eher ein bisschen frech: „Hey, mach das richtig.“ Andere sagten: „Ich mag meine Füße nicht zeigen, sie sind so schmutzig und riechen. Willst du die wirklich waschen?“ Manche Kinder wollten sich ihre Füße nicht waschen lassen. Die meisten Kinder jedoch genossen es, schmunzelten oder schlossen die Augen und baten uns, nicht aufzuhören.

Danach erzählten wir den Kindern von der Kreuzigung. Die Kinder sind immer tief berührt von den Leiden Jesu und waren betroffen, als ich ihnen einen 30cm langen und 2cm dicken Nagel zeigte. Als wir von der Auferstehung Jesu erzählten, stimmten die Kinder das Lied an: „Er lebt, er lebt, er lebt für immer. Sing Halleluja.“ Die Kinder sangen es immer und immer wieder und auf einmal war eine ganz besondere Freude und Stille unter uns. Sogar die Erwachsenen kamen zu uns und stellten sich um uns herum. Es fühlte sich so an, als wenn wir im wahrsten Sinne des Wortes die Auferstehung Jesu feierten.

Liebe Freunde, bitte betet dafür, dass hier in Südafrika noch viele Kinder das Lob Gottes anstimmen.

Durch Eure Unterstützung konnten wir wieder viele Mahlzeiten austeilen und eine neue Gefriertruhe und einen neuen Gasherd für den Kindergarten anschaffen. Danke für alles. Bitte betet weiter für uns.

Wir wünschen Euch von Herzen Gottes Segen.
Euer Bambelela Team

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Vorträge 2025

Leider ist es Martina Thiemann dieses Jahr nicht möglich nach Deutschland zu reisen.

Für alle Interessierten gibt zwei Termine für live Video-Vorträge per Zoom-Meeting jeweils am
13.12.2025 um 10:00 Uhr
14.12.2025 um 16:00 Uhr


An Zoom-Meeting teilnehmen:
Meeting-ID: 820 7279 4192      Kenncode: 122025

https://us02web.zoom.us/j/82072794192?pwd=dd94n9SR9H6uNSJSWsS7fNfzK1gpao.1

 

 

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Freundesbriefe News

Freundesbrief November 2025

2.Timotheus 4,2

Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

Liebe Freunde,
                                                                                                                    Paulus meint damit, dass wir immer und überall jede Gelegenheit nutzen sollen, um Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Er muss es auch so verstanden haben, dass Gott sein größtes Herzensanliegen zu unserem größten Herzensanliegen machen will, denn Gott will, dass, so wie es in der Bibel in 1. Timotheus 2,4 steht: „…alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ Kann man auch eine Gelegenheit verpassen, mit einem Menschen über Gott zu reden?  Ich möchte Euch von einem für mich sehr einschneidenden Erlebnis erzählen, welches schon einige Jahre zurückliegt. Ich saß am Plettenberg Strand und genoss die Aussicht auf das Meer in der Hoffnung, endlich einmal Wale zu sehen. Mir fiel eine deutsche Familie auf, die so fröhlich an den Strand kamen. Der Vater hatte für alle ein Bodyboard gekauft, mit welchem sie auf den Bauch liegend, Wellenreiten machen konnten. Sie hatten gerade ihre Decke ausgebreitet, als mir der Gedanke kam, ihnen von Jesus zu erzählen. Ich schob den Gedanken jedoch zur Seite und sagte mir: „Das kann ich auch später noch machen, es sind ja Ferien und sie wollen jetzt einfach nur Spaß haben.“  Der Vater versuchte, die Kinder ins Wasser zu locken, um ihnen das Wellenreiten zu erklären. Die Kinder versuchten es, fielen jedoch immer wieder vom Brett und hatten keine Lust mehr. Sie wollten lieber im Sand spielen. Der Vater sagte: „Ok , dann zeige ich Euch mal, wie es geht“ Er lief mit dem Brett ins Wasser und paddelte auf das offene Meer. Die Kinder schauten ihm unbeeindruckt nach und spielten weiter. Ein paar Minuten später sprang die Frau auf und rief verzweifelt den Namen ihres Mannes. Sie schrie um Hilfe, denn sie hatte gesehen, wie eine große Welle das Brett ihres Mannes erfasste und gegen einen Felsen schleuderte.  Rettungsteams konnten den Mann nur noch tot aus dem Wasser bergen. Dieses Erlebnis hat mich sehr mitgenommen und ich bat den Herrn um Vergebung dafür, die Gelegenheit verpasst zu haben, dem Mann von Gott zu erzählen. Seitdem habe ich mir hier in Südafrika fest vorgenommen, soviel es an mir liegt, nie wieder eine Gelegenheit zu verpassen, den Menschen und besonders den Kindern von Gott zu erzählen.

Auf unserem Besuchsdienst „Von Hütte zu Hütte“ haben wir auch hier in Kapstadt immer wieder die Gelegenheit, mit einzelnen Kindern über Gott und die Welt zu reden: In unserem kleinsten Township Kobus sagte ein Kind immer wieder „Tante Martina, ich schaffe es nicht und deswegen komme ich nicht in den Himmel.“ Im Gespräch fand ich heraus, dass sich in dem Jungen aus unersichtlichen Gründen der Gedanke festgesetzt hatte, dass er alle Kirchen der Welt besuchen muss, um in den Himmel zu kommen. Er war so erleichtert, als er die Wahrheit hörte.

In den letzten Monaten bin ich meinem Ziel, Kinder an möglichst vielen Orten zu erreichen, wieder ein Stück näher gekommen. Durch Kontakte hier in meinem neuen Wohnort in Noordhoek konnten wir einzelne Kinderstunden in Fishhoek und in Ocean View geben. Und immer wieder fragen die Kinder: Wann kommt ihr wieder?
In manchen Gebieten scheint es vorerst nur eine Gelegenheit zu geben, einen Straßengottesdienst durchzuführen, so wie es in District 6 in Masiphumele der Fall war. Wir wurden gleich am ersten Tag bedroht und Gangster verlangten eine Art Schutzgeld von uns.

Nach meinem Überfall im letzten Jahr entstand ein sehr guter Kontakt zu der Polizeidienstelle in Wynberg. Ich wurde gefragt, ob wir bereit wären, regelmäßig  mit Polizisten einen Einsatz im Township Bonnitown zu machen. Dieses Township sieht, eingebettet von Zuckerrohrfeldern, immer so friedlich aus, aber der erste Eindruck täuscht gewaltig. Es herrscht eine sehr aggressive Atmosphäre dort und es gibt dort sehr viele Gewaltdelikte (besonders gegen Frauen) und Drogen-kriminalität. Aber wir sind dort sehr willkommen und viele Kinder und Jugendliche sind schon zum Glauben gekommen. Meine Therapiehündin Jade hatten in den letzten Monaten, die besondere Aufgabe, die motorischen Fähigkeiten bei einem 12-jährigen Jungen zu verbessern.

Im Folgenden möchte Euch Sabine Rathgen, unsere Kassenwartin, ihre Eindrücke schildern:
Ein Besuch bei Verwandten in Johannesburg ermöglichte mir, Anfang Oktober vier Tage in Pietermaritzburg zu verbringen und die Gemeinschaft des Teams dort zu genießen. Kylie, Kaylynne, Lunghi und Erin machen dort eine super gute Arbeit! Es war eine große Freude, sie dabei begleiten zu dürfen. Zwei Vormittage verbrachte ich mit im Hort: die Kinder sind alle so aufgeschlossen, unbekümmert und fröhlich. In der Vorschule ihre Kenntnisse zu zeigen und zu erweitern, macht allen Spaß und fordert die Kleinen heraus. Aber Kaylynne hat eine sehr liebevolle Art und gibt jedem Kind nach seinen Kenntnissen Gelegenheit, sich auch gut zu zeigen. Dann wird gesungen und gebastelt: Ein riesen Spaß war das Drucken der Sonnenblumen – sehr kreativ mit Toilettenpapier-Innenrollen – so dass Blüten entstanden.
Am zweiten Tag verschönerten wir alle einen Teil des Zauns des Spielplatzes: alle Kinder, und auch ich, durften ihren Händeabdruck dort in bunten Farben verewigen. So soll über die Jahre eine Galerie der Kinder entstehen. Der Spielplatz ist sowieso ein Highlight: Schaukeln, Klettergerüst, Trampolin und die kleinen Plastik-Motorräder ermöglichen den Kindern nach Herzenslust herumzutollen. 

Die Nachmittage waren gefüllt mit dem Straßengottesdienst in Site 11 – ca. 150 Kinder waren wegen des Wetters in der Halle und nicht draußen – hörten eine Bibelgeschichte, sangen, wetteiferten im Spiel und erhielten schließlich alle eine warme Reis-Fleisch-Mahlzeit, das beliebte Biryani. Und am zweiten Nachmittag verteilte das Team Second-Hand-Kleidung im Township Northdale  – dort begegnete mir erschütternde Armut, wo der einsetzende Regen die Lehm- und Well-blechhütten noch trostloser wirken ließ. Bis auf wenige Teile (einzelne Schuhe, wirklich kaputte Sachen) war nach 15 min alles abgeholt. Am Freitagabend gingen wir alle zusammen essen, eine gute Gelegenheit, die Mitarbeiter noch besser kennenzulernen. Und Sonntag durfte ich mit Kylie und Erin deren Gottesdienst in der City Harvest Gemeinde besuchen, 2003/2004 Keimzelle von Martinas Arbeit in Südafrika. Immer noch stehen die Gemeindemitglieder im Gebet an der Seite von Bambelela  – große Treue und Zuneigung verbinden sie mit der Arbeit in Pietermaritzburg und Kapstadt. Das ist ein großer Segen, denn auch sie tragen die Arbeit von Bambelela mit.  Der viertägige Besuch hat mir eine große Freude bereitet!

Kylie Wynne, die Leiterin in Pietermaritzburg, möchte ein neues Trampolin anschaffen, das alte ist von Affen zerstört worden. Wer dafür spenden möchte, kann das unter dem Stichwort „Kinderhort“ tun. Vielen Dank!

Nochmal von Martina:  Ihr lieben Missionsfreunde, danke für Euer Interesse, Eure Gebete und Eure Unterstützung. In diesem Jahr werden wir nicht nach Deutschland kommen, denn mein Sohn hat am 11.12. sein erstes Examen als Krankenpfleger. Ich werde jedoch am 13.12.25 um 10 Uhr und am 14.12.25 um 16 Uhr eine Online-Videokonferenz abhalten, die über die Zoom-Plattform stattfindet, und von meiner Arbeit berichten. Ich freue mich, wenn ich Euch dort sehe.

Unser Bambelela Team wünscht Euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit, frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2026

An Zoom-Meeting teilnehmen

https://us02web.zoom.us/j/82072794192?pwd=dd94n9SR9H6uNSJSWsS7fNfzK1gpao.1
Meeting-ID: 820 7279 4192      Kenncode: 122025

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Freundesbriefe News

Freundesbrief Juli 2025

Liebe Freunde und Beter,

Haggai 2,1-9 Das Volk Israel sollte den Tempel wieder aufbauen, aber die Menschen hatten nur die  Ruinen vor Augen und es war nichts da, womit man bauen konnte. Das Haus Gottes sah wie nichts aus (Vers 3). Da schauten die Menschen bestimmt skeptisch, als Gott sagte, dass ER alles wieder herstellen wollte (Vers 8). Gott sagte:… Denn mein ist das Silber, und mein ist das Gold und sagte den Menschen damit,  dass er nichts braucht, um etwas wiederaufzubauen oder etwas ganz Neues, noch viel Größeres entstehen zu lassen. Das Leben unserer Kinder in Südafrikas Elendsvierteln sieht auch oft “nach nichts aus“. Sie genießen oft keine Bildung, keine Erziehung, keine Versorgung, ja nicht einmal Schutz, Sicherheit und Geborgenheit durch die Eltern.

Das Bambelelateam predigt seit 22 Jahren das Evangelium in den Townships und wir sahen, dass aus unseren  Kindern Pastoren, Sozialarbeiter, Polizisten, Schiffskapitäne, Soldaten, Erzieher, allgemein gesagt, engagierte bekennende Christen wurden. Wie ist das möglich? Durch Gottes verändernde Kraft ist alles möglich. Gott kann jederzeit jedes Leben verändern, wieder aufbauen, heilen und erfüllen. Paulus drückt es im Römerbrief so aus: Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich durch ihn. IHM gebühren Lob und Ehre in alle Ewigkeit! Amen.

In Kapstadt mussten Senzo und ich schon wieder auf Wohnungs-        suche gehen und es gestaltete sich schwieriger, als wir dachten,          denn die meisten Vermieter hatten Vorbehalte gegen meine beiden      vierbeinigen Mitbewohner. Mit Referenzen für meine Hunde, aber      vor allem mit Gebet fanden wir endlich eine Wohnung in              Noordhoek. Zwei Tage vor meinem Umzug bedrohte ein riesiger  Waldbrand die Region und Haushalte wurde evakuiert. Gott sei Dank konnte das Feuer noch rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden. In den beiden Townships hier in Noordhoek, in Masiphumele und Fishhoek sollen demnächst Straßengodis stattfinden.

In unserem Township Kobus wurden unsere Gottesdienste durch den plötzlichen Tod von einem unserer Kinder überschattet. Jason, 11 Jahre alt, erlitt beim Fußballspielen plötzlich einen Herzstillstand.
Die Kinder beschäftigten viele Fragen, denn Jason liebte Jesus über alles. Ob Jason jetzt im Himmel so viel Fußball spielen kann, wie er will?  Ist er bei Jesus? Weint er, weil er uns vermisst? Wir sprachen mit den Kindern viel über den Himmel und über das ewige Leben, welches uns als Geschenk Gottes versprochen wird, wenn wir an Jesus Christus glauben. Einmal sagte einer der Erwachsenen, die vor der Hütte saßen und zuhörten, etwas verächtlich: „Ahh, Leben im  Himmel, was kann das schon sein? Wir leben hier auf der Erde und irgendwann ist alles aus.“ Ein Kind sagte zu ihm: „Onkel Ronald, das Leben auf der Erde ist kurz und das Leben im Himmel ist lang.“

Ich bemerkte in den letzten Wochen, dass die Kinder es genossen, aus der Bibel vorgelesen zu bekommen und ganz besonders die Passagen, in denen Gott direkt mit den Menschen redet. Ein Kind rief einmal schon von weitem: „ Tante Martina, hören wir heute wieder „die Gottreden“?
Der Winter hier in SA ist nass und kalt und für die Armen sehr belastend, denn sie haben einfach zu wenig anzuziehen. Durch unser Projekt „Warm durch den Winter“ konnten wir auch in diesem Jahr wieder viele Bedürftige mit Kleidern und Schuhen versorgen. Gott erhörte das Gebet eines Mädchens, das eine Netballmannschaft im Township gründete. Leider durfte ihr Team keine Turniere spielen, da sie keine Trikots hatten. Zwischen den vielen Kleidungsstücken fand sie jedoch genau sieben Damentrikots für ihr Team und sie war natürlich überaus glücklich und dankbar.

Die Mitarbeiter in Pietermaritzburg erlebten einen unvergesslichen Straßengottesdienst in Site 11. Kylie berichtet:
Die Gottesdienste im Township Site 11 sind oft chaotisch, denn es herrscht eine sehr aggressive Stimmung und es ist schwierig, die Energie der Kinder zu bündeln und auf das Programm umzulenken. Oft sind wir von Anfang an damit beschäftigt, Streit zu schlichten. Aber am 28.Mai war alles anders. Die Kinder umarmten uns, als wir ankamen, und riefen die anderen Kinder. Wir fingen an aufzubauen und im Hintergrund spielten wir christliche Musik.
Alle Kinder fingen an zu tanzen und zu singen und Gott anzubeten. Die schwere Atmosphäre, die immer über Site 11 hängt, verschwand und Frieden und Freude erfüllte die Gegend. Viele Menschen kamen neugierig aus den Hütten und hörten zu. Wie zeigten den Kindern Sonnenblumensamen und erklärten ihnen, dass viele Menschen die Kreuzigung übersehen und vom Tod Jesu eigentlich nichts erwarten. Das Staunen der Kinder war groß, als sie die große prächtige Sonnenblume sahen, die Jesu Auferstehung und die Gabe des ewigen Lebens repräsentierten sollte. An diesem Tag kamen viele Kinder zu Glauben. Die Herzen der Kinder waren gefüllt mit der Liebe Gottes, aber auch die kleinen Bäuche, denn am Ende des Programms gab es eine leckere warme Mahlzeit für alle.

Kaylynn berichtet Aktuelles aus unserem Kindergarten: Im Januar mussten wir uns von 9 Kindern verabschieden, weil sie eingeschult wurden. Wir haben alles getan, um die  geistige, emotionale und körperliche Entwicklung der Kinder zu fördern und sie optimal auf die Schule vorzubereiten.  Die Entwicklung ihres Selbstwertgefühls ist uns immer besonders wichtig. Auch in diesem Jahr haben die Kinder wieder eine Überraschungspaket mit einer Schuluniform, einer Schultasche und Süßigkeiten bekommen.

Liebe Freunde, im Namen unseres Bambelelateams und unseres Vorstandes danke ich Euch für Euer großes Interesse an unserer Arbeit, Eure Gebete und Eure Spenden. Wir wünschen Euch allen einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub. Isabella, eine 88-jährige Frau in meinem Hauskreis drückt es immer so schön aus: „May God shower you with HIS choice Blessings“ (Möge Gott Euch beschenken mit Segnungen seiner Wahl).

Liebe Grüße aus einem winterlichen, sehr nasskaltem Südafrika sendet Euch Martina

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Freundesbriefe News

Freundesbrief November 2024

Hebräer 12,1+2   …und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.

Liebe Freunde,

in der Bibel wird unser Leben als Christ mit einem Wettlauf verglichen, nicht mit einem Sprint, sondern mit einem Marathonlauf, einem Rennen über eine lange Distanz.

Kaylynn Anthony, unsere Erzieherin im Kindergarten schreibt dazu: Unsere Arbeit im Kindergarten gleicht meistens einem Marathonlauf, auf dem die Läufer atemberaubende Landschaften sehen. Es ist einfach jeden Tag so herzerwärmend, die Lebensfreude der Kinder zu erleben.

Im Juni lautete das Motto: „Abenteuer Weltall – Komm mit“ und die Kinder liebten es besonders mit einem selbstgebastelten Helm in die Rolle eines Astronauten zu schlüpfen und auf einer Reise durch unser Sonnensystem Planeten und Sterne zu entdecken. Im Juli faszinierte die Kinder das Thema: „Unsere kleine Farm“ wegen der Tiere, der Fahrzeuge und der Natur wieder ganz neu. Wir legten mit den Kindern wieder einen kleinen Gemüsegarten an, der gehegt und gepflegt werden muss.

An einem kalten Wintertag Mitte Juli spielten wir „Kino“. Die Kinder bastelten Eintrittskarten, kuschelten sich vor einer großen Leinwand in eine warme Decke und genossen Popcorn und heiße Schokolade. Am 1. September ist hier Frühlingsanfang und das wurde wieder mit viel farbenfroher Deko, Spiel, Tanz und einem großen Eis gefeiert.

Jesus Christus hat den vollkommen Lauf in dieser Welt vollendet und uns durch seinen Sieg am Kreuz alles gegeben, was wir für unser Rennen brauchen. In den vergangenen Wochen hatten unsere beiden Teams wieder viel Gelegenheiten, den  Kindern diese Wahrheiten  zu erzählen, besonders in Schulen und Kinderheimen, und wir konnten wieder vielen Kindern helfen, an die Startlinie“ zu kommen, so dass ihr „Rennen“ in dem Moment beginnen kann, in dem sie anfangen, an Jesus zu glauben.

Auf einer Zeltevangelisation in Pietermaritzburg lernten die Kinder in der Geschichte vom blinden Bettler Bartimäus den barmherzigen Jesus kennen und in Kapstadt wurde ich im September mit meiner Therapiehündin Jade zu einem Camp für Diabeteskranke Kinder eingeladen. Dort ging es um Menschen in der Bibel, die in starker Bedrängnis beteten. Als eine große Horde Baboons (Affen) über den Zaun sprangen, wurde es gleich praktisch, denn es war für uns alle beängstigend. Ein Kind rief laut:“ Wir müssen die Affen wegbeten“, und das taten die Kinder dann auch und Gott erhörte sie.

Im letzten Rundbrief berichtete ich, dass es hier in den Townships viele Bandenkriege und Unruhen  gibt. Genauso wie die Läufer im härtesten Marathonlauf der Welt, dem Barkleymarathon, muss auch Bambelela immer wieder mal die Laufrichtung ändern. Momentan ist es immer noch zu gefährlich, Straßengottesdienste im Freien zu veranstalten, deswegen versammeln wir die Kinder seit August nur noch in Hallen und Wohnkomplexen in sozialen Brennpunkten.

In den letzten 3 Monaten kann man unsere Arbeit in Kapstadt wohl eher mit dem Dschungelmarathon vergleichen, einem gefährlichen Laufabenteuer in Brasilien, nicht selten Auge in Auge mit einem gefährlichen Raubtier oder giftigen Schlangen und Skorpionen.

Am 7.August wurde Ricardo, unser ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mann meiner Kollegin Lucinda in Lavender Hill, auf offener Straße erschossen. Er hatte ein großes Herz für Menschen und wir vermissen sein Lachen, seinen Humor und sein großartige seelsorgerliche Gabe, mit Kindern und Jugendlichen zu reden. Auf der Trauerfeier waren sehr viele Kinder und Jugendliche. Bitte betet besonders für seine drei Kinder (2,7 u. 9 Jahre alt), die durch den plötzlichen Tod ihres Vaters sehr traumatisiert sind.

Am 11. Oktober war ich unterwegs, um in der Bongolethu Grundschule in Phillippi einen Schulgottesdienst mit 200 Kindern durchzuführen. Durch Gottes Güte überlebte ich eine bewaffneten Raubüberfall an einer Ampel, bei dem tragischerweise drei Menschen starben. Unser Auto wurde gestohlen, jedoch am gleichen Tag wiedergefunden, es sieht sehr demoliert aus und ist immer noch in der Werkstatt.

Es geht mir gerade so ähnlich, wie es der Marathonläufer John Kelly ausdrückte: „ Die meiste Zeit ist es wunderschön auf der Strecke. Daran denke ich, wenn der Lauf schwierig wird und alles weh tut. In dieser Phase kann man nur noch an eine Sache denken: … sich mit aller Macht auf sein großes Ziel zu fokussieren.“

Die Bibel sagt uns, wie wir laufen sollen: Wir richten die Blicke fest auf Jesus und lassen IHN groß werden in unserem Leben. Er tat alles für uns, damit wir die Ziellinie erreichen, in die Gegenwart Gottes  gelangen und sein Lob in Empfang nehmen. Und wir wollen, dass noch viele Kinder und Jugendlichen dieses Ziel erreichen. Deswegen läuft das Bambelelateam auch im Jahr 2025 glaubend weiter.

Ihr Lieben, danke für Eure Gebete und Unterstützung. Ich freue mich, wenn ich Euch im Dezember auf einem meiner Vorträge wiedersehe. Von Herzen wünschen wir Euch frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2025.

Euer  Bambelelateam